GHS bedeutet “Globally Harmonized System”, was für Anpassung und Einstufung von gefährlichen Gefahrengütern und Chemikalien steht. Die Angleichung eines weltweit einheitlichen Systems zur Gefahrkennzeichnung wird hier anvisiert. Die Verordnung (EG) mit der Nr. 1272/2008 über die Kennzeichnung und die Art der Verpackung von Stoffen ist seit Januar 2009 gültig. Für die schrittweise Hinführung gibt es bis zum 1.6.2015 Übergangsfristen. Immer schon wurden giftige Substanzen die früher oft in Flaschen oder in ungesicherten Gefäßen gelagert wurden, mit Beschriftungen in Farbe oder Stiften gekennzeichnet. Vielfach standen solche Gifte ohne Markierung im Regal. Für Stoffe die transportiert werden, wie Chemikalien, gilt heute die GHS Kennzeichnung, um Gefahr für den Menschen und die Umwelt abzuwenden.

Die GHS Kennzeichnung soll sich auch auszeichnen durch einheitliche und globale Gefahrenklassifizierung im Internationalen Handel. Außerdem soll der Aufwand dieser Erkennung von Überprüfungen damit reduziert werden. Das Ziel dieser Kennzeichnung, wie oben erwähnt, ist, auf Gefahren aufmerksam zu machen, die sich ergeben können bei der Lagerung, im Umgang mit den Materialien, bei der Verarbeitung und nicht zuletzt beim Transport. Diese Gefahrenerkennung soll dem Hersteller, der Logistik, aber auch den Einsatzkräften beim Katastrophenschutz, Unfällen oder unvorhergesehenen Ereignissen als Schutz und Erkennung dienen. Die Anordnung greift alle Stoffe auf, die die Gesundheit des Menschen und die Umwelt schaden können.

Die GHS Kennzeichnung zeigt fünf Punkte auf in denen sie vereint sind, das sind die Angaben zu den Stoffen und zu dem Hersteller, das oder die Gefahrensymbole, der Gefahrensatz als auch Schutz- und Vorsichtsmaßnahmen. Für die verschiedensten Gefahrengüter gibt es die einzelnen Typisierungen und die entsprechenden Symbole in Form in Etiketten, wobei die GHS zwei Signalwörter nennt, zum einen “Gefahr”, zum anderen “Warnung”. Die Etiketten, sogenannte Piktogramme befinden sich auf der äußeren Verpackung, bei den Gebinden sieht man die GHS Symbole. Die Piktogramme sind in verschiedenen Kategorien aufgeteilt, beispielsweise für Gefahrstoffe, entzündbare Flüssigkeiten und Toxität. Auch die Größe des Gefahrenpiktogrammes ist vorgeschrieben, es muss mindestens ein fünfzehntel der Fläche bedecken und zwar ist dies seit März dieses Jahres vorgeschrieben.

GHS Kennzeichnung im Video

Die neuen Piktogrammschilder und Gefahrenetiketten zur Gefahrenkennzeichnung können online erworben werden. Es gibt Kataloge und Listen, wo die entsprechenden Schilder oder Etiketten zu finden sind. Zum leichten Finden sind einzelne Bereiche geschaffen. Online Tools werden angeboten zum Selbstherstellen der Etiketten. GHS-Kennzeichnungen zur Selbstbeschriftung, zum Benutzen im Arbeitsbereich der Werkstatten oder Büros, um auch hier für die einheitliche Gefahrenkennzeichnung im Sinne der gesetzlichen Verordnung, zu sorgen. Die Folie ist selbstklebend, mit einer Permanenthaftung für perfektes Halten, widerstandsfähig gegen Öle, chemische reiniger, wisch-und wasserfest.